Trockenfutter oder Nassfutter für meinen Hund?

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Welche Art von Futter ist richtig für deinen Hund? Fertigfutter? Trockenfutter oder Nassfutter? Selber kochen? Oder Barfen? Die Entscheidung ist zum Teil eine Frage des Geschmacks. Grundsätzlich ist mit allen Fütterungsvarianten eine gesunde Ernährung möglich. Dennoch gibt es wichtige Unterschiede, die du kennen solltest. Hier erfährst du, worauf es bei der richtigen Fütterung deines Hundes ankommt.

Das richtige Hundefutter finden

Eine hochwertige und ausgewogene Ernährung hat grossen Einfluss auf die Gesundheit, Vitalität und Lebensfreude deines Hundes. Fell, Haut, Verdauung, Immunsystem und Leistungsfähigkeit werden direkt durch die Qualität des Futters beeinflusst. Grundsätzlich gibt es mehrere Fütterungsmethoden, von denen keine per se falsch ist. Welche die richtige ist, hängt vor allem von den individuellen Bedürfnissen deines Hundes ab, etwa von Alter, Aktivitätslevel, Gesundheitszustand und Vorlieben. Unabhängig von der gewählten Fütterungsart ist es wichtig, auf eine ausgewogene Zusammensetzung und gute Verträglichkeit zu achten.

Feuchtfutter (Nassfutter) für Hunde

Feuchtfutter ist bei vielen Hunden besonders beliebt und das aus gutem Grund. Es zeichnet sich durch einen hohen Fleischanteil aus und enthält deutlich mehr Feuchtigkeit als Trockenfutter. Dadurch kommt es der natürlichen Nahrung des Hundes sehr nahe.

Ein grosser Vorteil von Feuchtfutter ist der hohe Proteingehalt aus tierischen Quellen. Proteine sind essenziell für den Muskelaufbau, die Zellregeneration und ein starkes Immunsystem. Zudem sorgt der hohe Feuchtigkeitsanteil dafür, dass dein Hund automatisch mehr Flüssigkeit zu sich nimmt. Das unterstützt die Nierenfunktion, entlastet die Harnwege und ist besonders vorteilhaft für Hunde, die von sich aus wenig trinken.

Auch die Verdaulichkeit von Feuchtfutter ist in der Regel sehr gut, da es schonend verarbeitet wird und weniger stark aufquillt als Trockenfutter. Der intensive Geruch und Geschmack macht Feuchtfutter zudem ideal für wählerische Hunde oder Tiere mit reduziertem Appetit, beispielsweise im Alter oder während einer Genesungsphase.

Trockenfutter für Hunde

Trockenfutter wird in verschiedenen Herstellungsverfahren angeboten, zum Beispiel als extrudiertes, kaltgepresstes, getrocknetes oder gefriergetrocknetes Futter. Es ist besonders praktisch in der Handhabung, gut lagerfähig und im Vergleich zu Feuchtfutter geruchsärmer.

Ein weiterer Vorteil von Trockenfutter ist die einfache Portionierung und die hohe Energiedichte. Das macht es vor allem für aktive Hunde oder für unterwegs sehr beliebt.

Wichtig ist jedoch, dass du deinem Hund stets ausreichend frisches Wasser zur Verfügung stellst, da Trockenfutter kaum Feuchtigkeit enthält. Ausserdem lohnt es sich, einen genauen Blick auf die Zusammensetzung zu werfen. Hochwertiges Trockenfutter sollte einen angemessenen Fleischanteil enthalten.

Ist Mischfütterung sinnvoll?

Bei der Mischfütterung kombinierst du Feucht- und Trockenfutter. So kannst du die Vorteile beider Fütterungsarten miteinander verbinden: Den hohen Feuchtigkeits- und Proteingehalt des Nassfutters und die praktische Handhabung des Trockenfutters.

Dabei ist es wichtig, auf eine ausgewogene Gesamtmenge zu achten und die Futterrationen korrekt aufeinander abzustimmen. Beobachte ausserdem, wie gut dein Hund diese Kombination verträgt, denn nicht jeder Hund kommt mit einer Mischfütterung gleich gut zurecht.

Futter für deinen Hund selber kochen

Wenn du das Futter für deinen Hund selbst kochst, hast du die volle Kontrolle über die verwendeten Zutaten und deren Qualität. Das kann besonders bei Unverträglichkeiten oder speziellen Bedürfnissen sinnvoll sein.

Allerdings erfordert diese Fütterungsart fundierte Kenntnisse über Nährstoffe, Vitamine und Mineralien. Denn Hunde haben andere Bedürfnisse als Menschen. Ohne genaue Planung kann es schnell zu einer Über- oder Unterversorgung kommen. Daher solltest du dich vorab gut informieren oder fachkundig beraten lassen, um sicherzustellen, dass dein Hund alle notwendigen Nährstoffe in der richtigen Menge erhält.

Barfen

Barfen steht für biologisch artgerechte Rohfütterung und orientiert sich stark an den natürlichen Fressgewohnheiten von Wölfen und Wildhunden. Du stellst die Mahlzeiten individuell für deinen Hund zusammen.

In der Regel besteht der Speiseplan aus rohem Fleisch, Knochen, Innereien, Knorpel, Gemüse, Früchten sowie ergänzenden Zusätzen wie Kalzium, Ölen, Fetten und Mineralstoffen. Das Ziel ist eine möglichst naturnahe Ernährung mit frischen, unverarbeiteten Zutaten.

Auch beim Barfen ist jedoch Vorsicht geboten. Da die exakten Nährwerte der einzelnen Zutaten oft nicht bekannt sind, besteht ein erhöhtes Risiko für Nährstoffungleichgewichte. Eine sorgfältige Planung und gegebenenfalls eine professionelle Beratung sind daher besonders wichtig.

Die richtige Ernährung für deinen Hund finden

Es gibt viele Möglichkeiten, deinen Hund gesund und artgerecht zu ernähren. Gerade deshalb kann es hilfreich sein, Unterstützung zu haben. Eine persönliche Beratung hilft dir, die Bedürfnisse deines Hundes besser zu verstehen und das passende Futter auszuwählen.

Stelle die Ernährung gezielt für deinen Vierbeiner zusammen und finde eine Lösung, die zu euch passt. So legst du den Grundstein für ein gesundes, aktives und glückliches Hundeleben.


Hast du Fragen oder wünschst dir eine persönliche Beratung? Dann wende dich gerne an deine ANiFiT-Beraterin bzw. ANiFiT-Berater oder unseren Kundenservice.

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